Über Bienenwachskerzen

Wenn man sich selbst auch nicht immer so etwas Schönes und Wohlduftendes gönnt, so können Bienenwachskerzen auch als Geschenk Freude bereiten und eine gemütliche, anheimelnde Atmosphäre verbreiten.

Schon immer hat mich das Material „Bienenwachs“ fasziniert, ein reines und einen sehr angenehmen Duft verbreitendes Naturprodukt, das die Bienen „ausschwitzen“, um damit ihre Waben für die Honigaufbewahrung herzustellen.

Anfangs befasste ich mich mit dem Wickeln (auch Rollen oder Drehen genannt) von Bienenwachskerzen aus Wachsplatten mit Wabenstruktur, nahm dann das Gießen von Kerzen mit Flüssigwachs und im Anschluss daran noch das Ziehen (Tauchen) von Kerzen hinzu.

Gehören Bienenwachskerzen aufgrund ihres edlen, teuren Rohstoffes nicht gerade zu den preislich günstigen Kerzen, so haben sie dafür eine sehr lange Brenndauer von mindestens 2,5 – 3 Stunden bei Weihnachtsbaumkerzen, über 12-15 Stunden bei mittleren Tafelkerzen, bis hin zu 80 Stunden bei dicken, hohen Stumpenkerzen.

Ein besonderes Merkmal bei handgefertigten Kerzen ist eine leichte Differenz in Form und Größe.

Ein besonderes Produkt bedarf auch etwas Pflege:

Reines Bienenwachs erhält mit der Zeit einen etwas weißlichen Überzug; man braucht die Kerzen nur kurz mit einem Haartrockner anzuföhnen, damit sie wieder ihr ursprüngliches Aussehen erhalten.
Kerzen sollten zum gleichmäßigen Abbrennen immer auf gerader Fläche stehen sowie nicht in Zugluft.
Die Dochte sollten nicht zu lang sein (höchstens um 1 cm), damit sie nicht rußen – wenn nötig kürzen.
Ist die Flamme zu klein, bitte etwas Wachs abgießen und die Kerze nicht löschen, bevor sie bis zum Rand geschmolzen ist.
Sollte die Kerze wider Erwarten einmal zum Tropfen neigen, so ist es ratsam, sie zwischenzeitlich (bis zum Erkalten) kurz zu löschen.

Allgemeiner Warnhinweis:

Darüber hinaus gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen für das Abbrennen von Kerzen
(nicht unbeaufsichtigt und nicht in der Nähe leicht entflammbarer Gegenstände abbrennen).